Tomaten konservieren und haltbar machen

Wenn Dank guter Pflege die Tomatenernte üppig ausgefallen ist, dann lassen sich Tomaten auch konservieren. Wie schön ist es dann, wenn man in der kalten Jahreszeit darauf zurückgreifen kann! Und mit den roten Früchten die Erinnerung an herrliche Sommertage noch einmal vorüber zieht!

Ein paar Tipps zur Konservierung von Tomaten

Von den Tomaten die haltbar gemacht werden sollen, eignen sich besonders gut diese Sorten, die mehr Fruchtfleisch und weniger Kerne enthalten. Das sind beispielsweise Fleisch- und Romatomaten aber auch einige Sorten der normalen runden Tomaten.

Bei jeder Konservierung sollte man auf festfleischige und gesunde Tomaten achten. Wenn sie schon ein wenig weich geworden sind empfiehlt es sich, sie besser gleich zu verwerten und nicht haltbar zu machen.

Tomaten in Essig einlegen

Tomaten in Essig einlegen

Tomaten in Essig einlegen,

Für das Einlegen in Essig eignen sich besonders gut die kleinen Cocktail- oder Kirschtomaten, aber auch größere Tomatensorten lassen sich verwenden. Dazu die gewaschenen kleinen Tomaten in sterile Gläser mit einem Schraubverschluß schichten. Einen guten Weinessig zur Hälfte mit Wasser verdünnen und mit etwas Zucker und Gewürzen aufkochen. Dazu eignen sich Zwiebel, Salz, Pfeffer, Chili und Knoblauch. Über die Tomaten gießen und das Glas sofort verschließen. Für die Konservierung in Essig kann auch ein Gurkenaufguss verwendet werden.

Sollen größere Tomaten verwendet werden, sollten der Stielansatz und das Kerngehäuse entfernt werden. Dann die Tomaten vierteln und in dem Essig-Wasser-Gemisch mit den Gewürzen aufkochen. Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen.

Diese Art der Konservierung ist sehr beliebt in Osteuropa und Russland, erfreut sich aber auch hier immer größerer Beliebtheit.

Tomaten trocknen

Tomaten trocknen

Tomaten trocknen

Wer seine Tomaten durch Trocknen haltbar machen möchte, braucht Geduld. Dazu werden die Tomaten halbiert und das Kernhaus sowie der Stielansatz entfernt. Die Tomatenhälften auf ein Backblech legen und mit etwas Salz bestreuen, so dass sie Wasser ziehen. Den Backofen auf 50 Grad einstellen und die Backofentür einen Spalt geöffnet halten. Die Tomaten trocknen innerhalb vom 8-12 Stunden.

Anschließend können sie in Schraubverschlußgläser geschichtet und bis oben hin mit einem guten Raps- oder Olivenöl bedeckt werden.

Tomaten einfrieren

Tomaten lassen sich gut einfrieren, wenn sie vorher blanchiert werden. Dafür taucht man sie kurz in heißes Wasser und zieht anschließend die Haut ab. Die roten Früchte vierteln und den Stielansatz sowie die Kerne entfernen. Dann in Gefrierdosen einschichten und luftdicht verschließen.

Später lassen sich die Tomaten gut für Suppen und für Soßen verwenden. Die Tomaten sollen ohne Salz und ohne andere Gewürze in den Kälteschlaf gehen.

Tomaten einkochen

Sollten die Tomaten länger haltbar sein, so kann man sie einwecken. Dazu werden die gewaschenen Tomaten vom Stielansatz und von den Kernen befreit. Die halbierten Tomaten mit einem Zahnstocher einstechen und in Einweckgläser schichten. Dann mit Salzwasser, welches einmal aufgekocht wurde, übergießen. Die Gläser verschließen und 45 Minuten bei 80 Grad sterilisieren. Im Backofen können die Einweckgläser in der Fettpfanne stehen, in die vorher einige Zentimeter hoch Wasser eingefüllt wurde.

Anstelle der halbierten Tomaten lässt sich so auch Tomatensoße haltbar machen. Die Soße wird vorher ganz normal aber ohne Zwiebelstückchen zubereitet. Dann in die sterilen Gläser abfüllen und in der gleichen Zeit einkochen. Die so sterilisierten Tomaten sind mindestens ein Jahr haltbar.

Tomatensaft herstellen

Fällt die Tomatenernte sehr üppig aus, läßt sich von den Paradeisern auch ein leckerer Tomatensaft herstellen. Dazu werden die Tomaten gewaschen und mit etwas Salz in den Dampfentsafter geschichtet. Den Saft sofort heiß in Flaschen abfüllen und später zu Suppen und Soßen verwenden.

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