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Tomatendünger

Tomaten sind Starkzehrer und wenn sie gut gedeihen sollen, brauchen sie die richtigen Nährstoffe. Dabei spielt der Standort und die Gartenerde eine wichtige Rolle.

Sonniger Standort und guter Boden für Tomaten

Tomaten wollen sonnig und geschützt, aber dennoch luftig stehen. Ebenso wichtig ist ein guter Gartenboden. Der beste Dünger wird in einem allzu durchlässigen Sandboden rasch wieder ausgewaschen. Ein kalter Tonboden behindert die Tomatenpflanzen bisweilen im Wurzelbereich und wirkt sich störend auf ein zügiges Wachstum aus. Deshalb ist es wichtig, Tonböden mit Kompost und mit etwas Sand gut zu lockern, bevor Tomaten eingesetzt werden. Umgekehrt müssen sandige Böden mit Kompost und Gesteinsmehl bindiger gemacht werden. Sandiger Lehm ist die beste Erde für Tomaten.

Wer seine Tomaten im Kübel kultiviert, sollte ihnen eine gute Kübelpflanzenerde gönnen sowie einen geräumigen Pflanzkübel. 10 Liter pro Tomate sollten es mindestens sein.

Tomatendünger aus dem Fachhandel

Im Fachhandel gibt es speziellen Tomatendünger. Er enthält alle Nähr- und Mineralstoffe für Tomaten wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Stickstoff und Eisen in ausgewogener Form. Tomatendünger gibt es in flüssiger Form, als Pulver oder als Düngekegel. Der Preis für eine 5-Kilo-Packung Tomatendünger in Pulverform oder als Düngekegel liegt etwa bei 10 Euro. Mineralischer Volldünger für Gartenpflanzen tut es auch, wenn organischer Dünger nicht zur Verfügung steht.

Auch abgelagerter Pferdemist und Pellets aus Rinderdung eignen sich als Pflanzenfutter für Tomaten.

Selbstgemachter Dünger für Tomaten

Passionierte Hobbygärtner lieben es, den eigenen wertvollen Kompost herzustellen. Er wird auch das Gold des Gärtners oder die Sparbüchse des Gartens genannt. Kompost sollte aus verschiedenen Bestandteilen zusammen gesetzt sein und gut durchmischt werden. So kann er Tomaten optimal ernähren.

Auch das Ansetzen verschiedener Pflanzenbrühen gehört oft mit zur Leidenschaft dieser Gartenfreunde. Ein sehr nährstoffhaltiger Dünger ist die Brennnesseljauche. Hierbei wird ein 10-Liter-Eimer etwa zu einem Drittel mit Brennnesseln gefüllt. Die Pflanzen zerteilt man am besten in 10 bis 15 Zentimeter große Stücke und füllt dann den Eimer mit Wasser auf. Die Jauche benötigt etwa eine Woche bis sie gebrauchsfertig ist. Allerdings enthält Brennnesseljauche reichlich Stickstoff ähnlich wie bei Hornspänen. Durch Stickstoff wird vor allem das Blattwachstum angeregt. Phosphor und Kalium sind aber für den Ansatz von Blüten und somit von Früchten sehr wichtig.

Wer zur Brennnesseljauche die kalihaltige Jauche von Beinwell dazu mischt, hat damit ein ausgewogenes Düngemittel für Tomaten. Es wird mit Wasser 1:10 verdünnt und dann in den Wurzelbereich, nicht über die Blätter, gegossen.